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Chinesische Kräutertherapie 

Die chinesische Arzneimitteltherapie wird in der TCM als inneres Therapieverfahren bezeichnet und häufig mit der Akupunktur als äußerem Therapieverfahren kombiniert.

Man verwendet vorwiegend Pflanzenteile (Wurzeln, Rinden, Blüten, Blätter), aber auch Mineralien und einige Tierprodukte. Geschützte Arten aus dem Tier- und Pflanzenreich oder vergiftende Substanzen werden nicht mehr eingesetzt.

Ein Grundsatz der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Erkenntnis, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Deshalb werden einzelne Kräuter und Substanzen in der Regel miteinander kombiniert. So werden erwünschte Wirkungen unter den Kräutern verstärkt, unerwünschte jedoch aufgehoben oder gelindert werden. Jeder Patient erhält ein individuell auf ihn und seine Krankheits-situation abgestimmtes Rezept. Grundsätzlich besteht kein Anwendungsvorbehalt gegen chinesische Arzneimittel. 

Traditionell werden chinesische Arzneimittel in Form von Dekokten eingenommen. Dabei werden die Arzneien 30 Minuten in Wasser abgekocht und der Sud über den Tag verteilt getrunken. Daneben gibt es auch Verabreichungen als verdünnte Extrakte, aufgelöste Granulate, Pulver und Pillen.